Teamentwicklung

 

 

Unsere bewährten Spezialitäten

 

TEAMBUILDING

Neu zusammengesetzte Gruppen sind nicht ‘automatisch’ gute Teams – können es aber werden, wenn sie gemeinsam etwas dafür tun. Gerne unterstützen wir Sie mit Angeboten aus unserem breiten methodischen Repertoire und entwickeln, organisieren und moderieren das passende Setting für Ihr neues Team.

 

FÜHRUNGSTEAMS

Teams in Führungspositionen sind besonders umsichtig, tragfähig und effektiv – aber nur, wenn sie bekannte Erfolgsfaktoren auch wirklich berücksichtigen und langfristig umsetzen. Wir unterstützen Sie gerne handfest, gezielt und mit konkreten Impulsen dabei.

 

TEAM-AUS-ZEIT

Wenn sich Teams von Zeit zu Zeit die Zeit nehmen, ihre Zusammenarbeit und ihr Funktionieren im Rahmen einer strukturierten Retraite aus der Metaperspektive kritisch zu betrachten, zu reflektieren, bisher Erreichtes zu würdigen oder einiges neu zu ordnen, können sie ein bedeutsames und niederschwelliges Lernfeld für ihre Entwicklung nutzbar machen. Wir unterstützen Sie dabei beispielsweise mit dem lösungsorientierten Teamentwicklungsprozess Reteaming® nach Furmann/ Ahola.

 

GEMEINSAM ENTSCHIEDEN BESSER

Oft werden in Teams ergebnisoffene Entscheidungen nach dem Mehrheitsprinzip gefällt. Oder man sucht nach einem Kompromiss, bei dem alle Beteiligten etwas gewinnen und etwas verlieren –  und doch keiner so richtig zufrieden ist. Allzu häufig ist das Resultat allerdings nicht die bestmögliche Entscheidung, denn wer eine Mehrheitsabstimmung verloren hat, sieht seine Bedürfnisse und Interessen nicht vertreten. Dies kann die Umsetzung von Beschlüssen erheblich erschweren, führt zu deutlichem Mehraufwand und belastet das Teamklima.
Damit Sie sich bei Entscheidungen einem echten Konsens und einer wirklichen WIN-WIN-Situation annähern können, moderieren wir gerne für Sie kleinere oder umfangreichere Entscheidungsprozesse in Ihrem Team mit Systemischem Konsensieren im Sinne des SK-Prinzips® nach Schrotta/ Visotschnig. Mit diesem strukturierten, transparenten und kooperativen Verfahren, das Beteiligte aktiviert und konstruktiv einbezieht, fällen Sie in Ihrem Team mit erstaunlich wenig Aufwand tragfähige Entscheidungen, die auf eine maximale Akzeptanz stossen. Sie integrieren dabei Bedürfnisse, Interessen und Widerstände der Beteiligten ebenso wie sachliche Aspekte und Rahmenbedingungen. Das Ergebnis löst Zufriedenheit aus, wird von allen mitgetragen und kraftvoll umsetzbar.

 

DAS THEATER MIT DEM TEAM

Mit Hilfe interaktiver Theaterformen können Teams ihre Kreativität und Innovationskraft, ihre Kommunikations- und Kooperationsfähigkeiten, ihr Wohlbefinden ebenso wie ihre Leistungseffizienz auf spielerische Art kreativ fördern und lustvoll erweitern. Dank dem Transfer reflektierter Erkenntnisse in die Realität leistet ‘Das Theater mit dem Team’ – auch in belasteten Teamsituationen – einen konkreten Beitrag zur Verbesserung sowohl des Klimas als auch der Performance im Alltag.

 

 

Was ist Teamentwicklung?

Der Erfolg von Teams hängt von verschiedenen Faktoren ab, die im Rahmen von Teamentwicklungsmassnahmen Gegenstand der gezielten Bearbeitung sein können:

 

  Zu Beginn einer Teambiographie steht meist eine eher zufällige Ansammlung von Personen, die zusammen arbeiten sollen. Die Mitglieder haben divergierende Vorstellungen davon, wie Aufgaben umgesetzt können. Es gibt keine gemeinsame Identität, keine Orientierung, kein gemeinsames Ziel und kein Vertrauen. Teambuilding ist die erste Phase der Teamentwicklung, setzt kurzfristig unterstützend an und rückt den Aufbau dieser Aspekte ins Blickfeld. .

  Messlatte für den echten Teamerfolg ist im Endeffekt der Alltag. Die eigentlichen und vielleicht versteckten Teamthemen müssen konstruktiv bearbeitet werden, da sonst manches Teammitglied zwar offiziell das Teamlied singt, aber hintenherum dennoch ausschliesslich Eigeninteressen verfolgt. Teamentwicklung will daher regelmässig, mittel- und langfristig die Leistungsfähigkeit sicherstellen und ist somit keine einmalige Aktion, sondern als Prozess zu verstehen.

  Teamentwicklung gehört grundsätzlich zu den Führungsaufgaben des Kaders. Bedarfsbasierte externe Führungscoachings oder moderierte Arbeitseinheiten mit Teams sind jedoch sehr gut geeignet, um neue Impulse zu setzen oder Prozesse auszulösen und zu begleiten, die das Umwandeln von eingeschliffenen Routinen und Kommunikationsmustern unterstützen. Sehr hilfreich ist es beispielsweise, begeisternde Visionen und gemeinsame Werte zu entwickeln – und auch zu leben. Diese müssen sich in den organisationalen Kontext einfügen und in direktem Bezug zur Organisation und deren Zielen stehen .

  Rollen und Aufgaben müssen im Team klar verteilt, Strukturen und Abläufe geklärt sein. Unklare oder zu starre Rollen, nicht geklärte Entscheidungsprozesse oder Kompetenzen können manchmal zu doppelter Arbeit führen. Funktionieren im Tagesgeschäft Schnittstellen nicht, kann dies zu erheblichen Effizienzeinbussen führen. Auch zu viel Hierarchie oder eine ungenügende Führung kann die Teamarbeit erschweren.

  In unserem systemischen Verständnis gilt es, das Team insgesamt zu betrachten und die Beteiligten darin zu stärken, ihre Beziehungen aktiv zu gestalten. Dies bedeutet auch, unterschiedliche Perspektiven einzunehmen und die Selbsthilfe- und Problemlösekompetenzen zu erweitern für die wirksame Umsetzung von passenden Lösungen.

  Nur wenn Offenheit und Vertrauen im Team vorhanden sind, läuft die Kommunikation reibungslos. Dann können persönliche Schwierigkeiten oder Unstimmigkeiten konstruktiv besprochen werden, und die Teammitglieder sind bereit, auch Risiken einzugehen. Fehlt ein direktes Ansprechen und die offene Bereinigung von Problemen und Störungen, kann dies die Teamperformance erheblich beeinträchtigen.

  Ein Team trifft sich regelmässig, denn Teams ‘leben’ durch die Kommunikation ihrer Mitglieder. Obwohl die Wichtigkeit von Teamtreffen fast eine Binsenwahrheit ist, gibt es viele Teams, bei denen das nicht funktioniert. Je seltener reale, analoge Treffen sind, umso häufiger treten in der Regel Kommunikationsprobleme auf.

  Ein wesentlicher Aspekt der Teamarbeit ist die gegenseitige Unterstützung und Hilfe bei Herausforderungen und in der Aufgabenerfüllung. Gut funktionierende Teams entwickeln dabei auch Weitblick, denn es kann nicht sein, dass die anderen einfach zuschauen, wenn ein Teammitglied durch Arbeitsüberlastung fast zusammenbricht.

  Bei Teamarbeit liegt die Verantwortlichkeit für das Arbeitsergebnis grundsätzlich bei jedem Mitglied. Es geht nicht darum, seine eigenen Brötchen zu backen, sondern es wird gemeinsam ein Brot gebacken. Das bedeutet auch, dass man Verantwortung für das Arbeitsergebnis des anderen übernimmt. Entsprechend können Erfolge auch gemeinsam gefeiert oder Rückschläge auf mehrere Schultern verteilt getragen werden.

  Indem sie immer wieder mit neuen Herausforderungen konfrontiert werden und gemeinsam herausfinden, wie sie diese meistern können, entwickeln sich Teams in einem kontinuierlichen Lernprozess, der durch Teamentwicklungsworkshops sinnvoll gefördert werden kann. Das lohnt sich, denn ungelöst Schwelendes oder ineffiziente Mechanismen binden in Teams viel Energie, die dann der eigentlichen Aufgabenbewältigung verloren geht.

 

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Siehe auch TEAMPROJEKTE   mehr…